Point of View P1160W Tablet Unboxing und erster Eindruck

Ich gebe es zu, es war ein Spontankauf. 250 Euro? Was kann da schon schief gehen? Zum Vergleich das ASUS X205 kostete mich damals ca. 220,- und nun soll man für etwas mehr ein Full HD Gerät mit Touchscreen und Tabletfunktion geben. Puh, das ist mal eine Ansage, auch wenn ich beim Bildschirm-Formfaktor im Tabletmodus eher skeptisch bin.
Bei der inneren Hardware kommt nur lüfterlose Standardkost zum Einsatz: Intel Atom Z3575, 2GB RAM und 32GB eMMC Speicher. 2x USB, 1x microUSB, 1x miniHDMI klingt schon mal nicht schlecht, aber leider gibt es auch wieder einen extra Stromanschluss mit eigenem Netzstecker. Grrr. (Spätere Generationen werden sich wundern, die kennen nur noch einen Anschluss für Alles.)

Warum ich mein Microsoft Surface 3 wieder verkaufe

Schon immer hat mich die Idee gereizt, nur noch ein Gerät für alles zu haben. Microsoft verspricht schon länger, dass man mit einem Surface Gerät sowohl einen vollwertigen Rechner, als auch ein portables Tablet bekommt. All die Jahre war ich da aber sehr skeptisch, sah für mich nach nichts Halbes und nichts Ganzes aus. Bis das Surface 3 vorgestellt wurde. WOW, ich war hin und weg. Endlich stimmen Abmessung, Gewicht, Akkulaufzeit und Software. Langsameres Laden über Micro-USB? Kein Problem, dafür verzichte ich gerne auf ein zusätzliches Ladegerät. Nachteil? Der dicke Preis. Zusammen mit Tastatur und Stylus gelangt man schnell in Ultrabook-Preisregionen. Aber was soll’s, dafür spart man sich ja auch ein weiteres Gerät ein. Oder etwa nicht?


Apple ist HP zu billig

 

Ja, ich weiß, reißerischer Titel, total aus dem Kontext gerissen, enthält aber trotzdem etwas Wahrheit, also so richtig BILD Niveau hier. Worum es geht? Apple ist mit seinen MacBook Airs wahnsinnig erfolgreich. Sieht man bei mir, ich habe auch ein 13 Zöller davon als inzwischen Hauptrechner im Einsatz. Und ich bin bisher wirklich zufrieden damit.

Aber zurück zum Thema. Im 4. Quartal 2011 sahen wir eine ganze Reihe von Notebookherstellern die auf den Zug aufspringen wollten und die Ultrabooks aus der Taufe gehoben haben. Da war Acer mit dem S3, Samsung mit der NP900 Reihe, Toshiba Z830 und, das einzige was mich überzeugen konnte, das Samsung UX31.

Inzwischen wird auf der CES in Las Vegas die 2. Generation der Ultrabooks vorgestellt und auch HP möchte nun mitspielen. Nachdem sich HP in der Vergangenheit noch von seiner PC Sparte trennen wollte, haut man jetzt richtig auf die K… Man wolle den “savvy fashionista” Markt erobern. Liest sich für mich wie Eititei Design Schnösel. Grrrrr, dazu zähle ich mich jetzt nun wirklich nicht.

HP Produkt um das zu erreichen wird die neue Envy Spectre Reihe werden. 14, 15 und 17 Zoll Ultrabooks. Und jetzt kommt´s. Das Einstiegsgerät wird 100,- Dollar mehr als ein vergleichbares MacBook Air kosten. Und man wird Apple durch die Blume vor, zu billig anzubieten. Apple zu billig? Hallo???? Außerdem haben die diese Gerätegruppe erst salonfähig gemacht. Hätten sie ja gleich noch iPhone und iPad als Schnäppchen bezeichnen können.

Langsam glaube ich, die hätten sich mal lieber aus dem PC Markt verabschiedet…