HTC U11 life Unboxing und erster Eindruck

Und noch ein anderes Smartphone mit Android One drauf hat es zu mir geschafft und diesmal gibt es sogar eine Premiere. Mein aller erstes HTC Pressesample. Juhu! Vielen lieben Dank nicht nur and HTC, sondern auch an denjenigen oder diejenige, die HTC deswegen sogar auf Twitter angehauen hat.  Leider wird meine Freude darüber dann doch etwas vom desolaten Zustand von Gerät und Zubehör getrübt. Dennoch werde ich damit rumzuspielen und zu schauen, ob die 350 Euro auch im Vergleich mit anderen, ähnlichen Geräten, gerechtfertigt sind.

Was bekommt man für sein Geld? Erstmal ein auffälliges Design. Ok, die Vorderseite kommt HTC-gewohnt daher und der ein oder andere schreit vielleicht „langweilig“ und „zu viel Rand“, aber anderen gefällt es vielleicht sogar ganz gut mit Fingerabdrucksensor und separaten Touch-Tasten. Die Rückseite glänzt dafür dann im warten Sinne des Wortes. Die blaue Version erstrahlt in diversen Blautönen je nachdem wie das Licht fällt. Das U11 life gibt es auch noch in Schwarz und ich meine sogar bei einigen Händlern auch noch in einer weißen Variante. Bei den letzten beiden sind Fingerabdrücke definitiv weniger zu sehen, als bei meinem blauen Testgerät.

Ansonsten steht auf der Hardwareliste ein Snapdragon 630, 3GB RAM, 32GB Speicherplatz, ein 2600mAh Akku, 16MP Kamera auf Vor- und Rückseite, USB-C mit USB 2.0, eine IP67 Zertifizierung, dafür dann aber kein 3,5mm Kopfhöreranschluss. Das Gerät gibt es auch nur in einer Single SIM Version mit zusätzlichem Platz für eine microSD Karte. HTC selber verkauft noch direkt eine 4GB RAM und 64GB Speicherversion für 30 Euro Aufpreis, die sich in meinen Augen lohnen. Piep auf das 1GB RAM, aber doppelter Speicherplatz für 30,- ist absolut in Ordnung.

Ach ja, und dann gibt es ja noch kein HTC Sense, dafür aber Google eigenes Android One, inklusive Android Updateversprechen für mindestens 2 Jahre und Sicherheitsupdates sogar für mindestens 3 Jahre.

Googles eigene Android One Infoseite: https://www.android.com/one/

3 thoughts to “HTC U11 life Unboxing und erster Eindruck”

  1. Sei mir nicht böse, aber nach Ansicht dieses Videos und noch 2/3 vom 7-Tage-Eindruck habe ich aufgegeben.

    Grund: Du lässt dich weitgehend über first-world Probleme aus, und ignorierst einige nutzungstechnisch für mein Benutzerprofil wichtigen Dinge. Über das seltsame Gebahren von HTC brauchen wir nicht zu streiten. Allerdings hinken die Vergleiche mit anderen Geräten auf mehr als einem Bein, nur mal mit Blick auf die Ausstattung.

    Ich hab das U11 Life 4/64GB direkt für 342€ beim HTC Club gekauft, und jetzt über einen Monat am laufen.
    Zur Haptik: wenn ich auf mein Iphone SE klopfe, klingt es auch hohl. Dieses Gebrabbel über Plaste, Metall und Glas interessiert nur soweit, wie bruchfest alles ist. Weiterhin sieht man nirgends nackte Geräte, die meisten haben schreckliche Flipcases und dicke Glasfolien drauf. Also, Fingerabdruckmagnet und „Design“ ist genauso abgehakt. Jedenfalls ist das U11 Life in seiner Bauweise schön leicht, was ja sonst immer als Pluspunkt gewertet wird.

    Klang: Kristallklar am Ohr, und vor allem auch laut genug für mich. Kopfhörer benutze ich seit Jahren nicht, vermisse daher auch nicht den Klinkeneingang. Es fehlt tatsächlich ein funktionierender Klinke-USB Adapter, auch weil viele Teile aus dem Zubehör nicht funktionieren. *Das* ist ein echter Kritikpunkt.

    Dann zum Empfang, WLAN und Mobilnetze. Das U11 L ist da in derselben Klasse wie ein Moto Z, da merkt man die wenig abschirmende Bauweise.

    Bildschirm:
    Im Moment schlecht, aber geh mal bei Gelegenheit mit aktivierter Helligkeitsautomatik in die Sonne und sag dann noch einmal was über einen zu dunklen Bildschirm. Die Regelung ist mir im dunklen Zimmer eigentlich eher zu hell, statt zu dunkel.

    Kritikpunkt ist für mich die zu schnelle Nachregelung bei leichten Kippbewegungen beim Lesen, vermutlich durch die Winkelabhängigkeit des Sensors. Ein anderer echter Kritikpunkt ist das Verschwimmen der Schrift beim Scrollen, sobald die Funktion „Nachtlicht“ aktiviert ist. Wie dieser Jellyeffekt bei einem Oneplus, aber echt nervig.

    Software:
    Es kamen im Abstand von vier Wochen die Sicherheitspatches herein, davon kann man bei den meisten anderen Androiden und auch bei anderen HTC bloß träumen.

    Akku:
    Eindeutig etwas schwach auf der Brust, allerdings gehen bei meiner schwachen Nutzung schon mal drei ganze Tage, natürlich nur zwei bis drei Stunden DOT. Aber BT, WLAN und Mobilfunk sind nur Nachts im Flugmodus, sonst immer an und mit der Smartwatch verbunden.

    Kamera:
    Schönwetterfotos gibt es reichlich, aber diese Knipse macht ohne OIS noch brauchbare Bilder trotz meiner unruhigen Hand. Pro Modus, alles auf Automatik. Videos mache ich nicht.

    Nur um mal so ein paar Anmerkungen loszuwerden. Manchmal hatte ich echt den Eindruck, der redet von einem anderen Gerät als meinem.

    1. Ah, Stockholm-Syndrom ;o), sehr schön. Geh doch deine Liste nochmal durch, da sind genügend Kritikpunkte dabei, die bei einem 380 Euro Gerät nicht sein dürfen bzw. wo man sich auf dem Niveau einiger 200 Euro Geräte befindet. Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell man bei seinem eigenen Gerät über Fehler hinwegsehen kann oder sie ganz einfach relativiert.

      1. Hätte ich mir denken können, dass von einem Youtuber nicht mehr als laue Luft als Antwort kommt.

        Im Gegensatz zu Dir kaufe ich meine Geräte regulär, und wenn was nicht zu meiner Wunschfeatureliste passt, kommt das Teil eben wieder weg oder ich hol es mir erst gar nicht. Das Life ist trotz der (wie bei jedem Gerät) zu schluckenden Kröten bisher bei mir geblieben, und mir da ein „Stockholm-Syndrom“ zu unterstellen, finde ich echt seltsam. Naja, mach’s gut. Wir sehen uns wohl nicht wieder.

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