Microsoft startet Werbekampagne mit Seitenhieb auf Google

 

Heute hat Microsoft in vielen Zeitungen in den USA eine neue Werbekampagne gestartet. Unter dem Motto „Putting people first“ keilt man kräftig in Richtung Google aus und macht Werbung für die eigenen Produkte.

Microsoft erläutert darin, dass Google einige Änderungen in seinen Produkten vorgenommen hat. Diese wären als Vereinfachung und Klarheit getarnt, würden aber in erster Linie nur Google nutzen, die so noch mehr über ihre Nutzer in Erfahrung bringen würden. Diese Informationen würde Google dann noch interessanter für Werbekunden machen und für einen selber noch mehr Verlust über die persönlichen Daten bedeuten.

Wem dies nicht passt, dem bietet Microsoft auch gleich eine Alternative an, nämlich die eigenen Produkte.

  • Bing als Suchmaschine <-> Google
  • Internet Explorer als Browser <-> Google Chrome
  • Hotmail als Mailaccount <-> GMail
  • Office 365 als „Office <-> Google Documents

Klar ist, Google macht über 90% seiner Einnahmen mit Werbung. Die Werbenden möchten möglichst genau ihre jeweilige Zielgruppe erreichen. Und das ist das Bestreben Googles ein möglichst genaues Profil von euch zu erstellen. Klar, am einfachsten wäre es die Leute direkt zu fragen, he was interessiert dich und bitte teile mir sofort mit, wenn sich an deinen Bedürfnissen, nein, das ist das falsche Wort, mhm… wann du für einen bestimmten Kaufanreiz empfänglich bist. Dieses System gibt es aber nicht. Und so bleibt es an Google die ganzen kleinen Informationen zu sammeln und  zusammenzutragen. Dann kommt natürlich ein erschreckend genaues Profil bei raus.

Aber Google verspricht uns, diese Daten werden anonymisiert und sie werden auch gelöscht. Meine persönlichen Daten, Emails, Fotos, Dokumente, etc. bleiben auch meine Daten, werden von Google nicht verwendet und werden auch komplett gelöscht, wenn ich dies tue. Damit kann ich leben. Trotzdem halte ich es auch mit dem Grundsatz, was nicht im Internet auftauchen soll, dass stelle ich auch gar nicht erst rein und sei es noch so geschützt.

Microsoft hingegen macht sein Geld über Betriebssysteme, Office, Software, etwas Hardware, ganz viele Wartungsverträge und und und. Mit Werbung haben die nicht wirklich viel am Hut. Da ist es klar, dass sie an den Daten nicht interessiert sind. Hauptsache die verwendeten Produkte sind echt und bezahlt. Ich bin mir jedoch sicher, wäre es anders herum, so würde Microsoft es genauso machen und uns dann auch versprechen, unsere Daten sind sicher und bleiben persönlich.

Via(Microsoft)

 

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