Microsoft Surface Go Test Fazit nach 2 Wochen

Ich habe mit mir gerungen wie schon lange nicht mehr. Inzwischen bin ich ja ein großer Fan der Surface Reihe geworden, vom Surface Laptop mal abgesehen, aber was Microsoft da mit dem Go an Performance abliefert…Puh. Ja natürlich sollte das Ergebnis nicht überraschend sein, wenn man sich die Hardware anschaut, aber ich möchte förmlich schreien, ob sich bei den Nasenbären aus Redmond denn wirklich niemand die Kiste im Alltag mal näher angeschaut hat. Dabei ist es ansonsten ein tolles Produkt, das mich nur auf einen Nachfolger mit geeigneterer CPU/SSD Hardware hoffen lässt.

Positiv:
– Verarbeitung/Gefühl
– Display/Touchscreen/Stifterkennung

Neutral:
– Lautsprecher
– Akku

Negativ:
– Performance
– Preis mit Zubehör

Wenn man das Surface Go in die Hand nimmt merkt man direkt die Verwandtschaft zum Surface Pro. Gefühl in der Hand, Material, Verarbeitung, alles 1A. Auch der beliebig aufstellbare integrierte Ständer ist mit an Bord, ein microSD Slot, ein Surface Connector, aber auch ein USB-C Port über den das Go auch geladen werden kann, sowie ein Kopfhöreranschluss. Das war’s, mehr gibt es nicht, wobei gefühlt doch noch genügend Platz vorhanden gewesen wäre.

Auch der Rest enttäuscht erstmal nicht, das Display ist wirklich gut. Natürlich jammere ich wieder, dass es gerne heller sein dürfte, aber es sieht gut aus und auch der Touchscreen reagiert gut, sowie der Surface Pen funktioniert in Kombination hervorragend. Kamera sind so naja, Gesichtserkennung mit Windows Hello funktioniert, wenn auch manchmal etwas lahmarschig und auch das Einscannen von Papier funktioniert, wenn man sich Mühe gibt. Von den 64GB Speicher stehen nach einigen Standardinstallationen noch gute 40GB zur freien Verfügung.

Ja aber was gefällt mir denn jetzt an der Kiste nicht? Es ist die Performance. Ja, einfaches Zeug funktioniert damit. Also Surfen, besser den Edge Browser nehmen, Office Zeug und auch die Wiedergabe von 4K Videos ist kein Problem. Aber es kommt doch immer wieder zu Wartesekunden wie bei meinem alten ASUS Ultra-Netbook. Das ist etwas, das ich auf einem 200-300 Eurogerät noch ok finden kann, aber nicht für ein 450 Euro Gerät, auch wenn man bei einer anderen Material-/Verarbeitungsqualität liegt. Nur zum Vergleich hier, ein aktuelles einfaches iPad bekommt man bei den Händlern für 300. Und das ist für einfaches Standardzeug auch ausreichend und bietet ein flüssigeres Erlebnis. Zudem kann ich davon ausgehen, dass das iPad in 4-5 Jahren immer noch vernünftig läuft, beim Go bin ich wegen mangelnder Leistungsreserven eher skeptisch.

Natürlich kann man ein iPad nicht wirklich mit so etwas vergleichen, besonders wenn man Windows will/braucht. Und da bieten die Surface Pro seit einigen Jahren einen wunderbares Produkt. Zwar mit dem Tastatur-Cover mehr Notebook als Tablet, mehr Arbeitstier als Couch-Konsumgerät, aber ein tolles 2-in-1 Gerät. Ach ja, das Zubehör, Tastatur und Stift schlagen nochmal mit je ca. 100 Euro zu buche und wenn man lieber die 128GB SSD Version möchte, kostet das Go alleine schon 650 Euro. Von da sind es nur noch ein kleiner Sprung zu günstigsten Pro Einstiegsversion, gerne auch noch eine Generation älter. Ja, die Pros sind größer und schwerer, aber von der Leistung und auch vom Akku nochmal deutlich besser. Das Go schafft es bei normaler Nutzung nur auf ca. 5-6 Stunden, maximal 6,5 wenn man die Helligkeit stark reduziert und es nur leicht fordert.


Inateck SSD & HDD 2,5 & 3,5 Festplattengehäuse Erfahrungsbericht

Nachdem Microsoft mit einem unfreiwilligen Windowsupdate meinen Rechner total zerschossen hat, da ging nichts mehr, kein abgesicherter Modus, kein Reparieren, kein gar nichts mehr, sind diese externen Festplattengehäuse von Inateck endlich mal zum Einsatz gekommen. Festplatte ausbauen, reinschieben, anschließen, fertig. Läuft. Es funktioniert halt. Und dann ganz gemütlich die alten Festplatten an ein Notebook oder auch einen Rechner anschließen und retten, was zu retten ist. Natürlich könnte man sich die Gehäuse auch sparen und die platten einfach zusätzlich in einem anderen Rechner einbauen, aber die Motivation muss man erstmal haben und wenn man sonst „nur“ noch ein Notebook, Netbook oder auch einen Mac rumfliegen hat, dann steht die Einbauoption überhaupt nicht zur Wahl.

Das kleinere Inateck Gehäuse kennen wir übrigens noch aus der HP Notebook Aufpimp Reihe, damit haben wir vor einigen Monaten eine externe Festplatte bei der ehemaligen internen 2,5 Zoll HDD gebastelt. Das ist bis heute übrigens auch noch immer im problemlosen Einsatz.

Ansonsten kann ich gar nicht soviel darüber erzählen, natürlich sind es einfache Kunststoffgehäuse, die aber halten und auch mehrmaliges Festplattenwechseln problemlos überstanden haben und ich habe auch nicht den Eindruck, dass die Teile demnächst auseinanderfallen würden. Eine blaue LED ist auch verbaut, aber eindeutig eine der unauffälligen Sorte. USB 3.0 Kabel sind dabei und die Übertragungsraten sind absolut typisch.

Und nein, die Teile wurden nicht von Inateck zur Verfügung gestellt, die habe ich mir bereits vor vielen Monden selber gekauft. Genau für diesen Fall, bzw. es kommt immer mal wieder jemand aus dem Freundes- und Bekanntenkreis und hat ein Problem mit einer Platte. In der Regel dann aber externe Platten mit fest verbauten Controllern…Rooooaaarrrrr.

 


Apple iPhone Xs Test Fazit nach 72 Stunden

Über eine Woche hatte ich nun Gelegenheit das neue iPhone Xs parallel zum größeren Bruder Xs Max und dem Vorgänger dem iPhone X zu nutzen, Zeit für einen ersten Testbericht. Ja, es ist ein verdammt gutes und teures Telefon, das einiges besser macht als die letzte Generation, aber es ist ganz klar nur eine „s“ Evolution.

Positiv:
– Display
– Lautsprecher
– Performance
– (Video)Kamera

Neutral:
– Frontkamera

Negativ:
– Preis
– Kein Klinkenadapter, kein schnelleres Ladegerät

Samsung Galaxy Tab S4 Test Fazit nach 7 Tagen

Und direkt hinterher gibt es auch den Testbericht zum Galaxy Tab S4. Als ich dieses Video gestern aufgenommen hab, wusste ich gar nichts mehr davon, dass ich doch noch ein Einrichtungsvideo und Ersten Eindruck gefilmt hatte. Entschuldigt bitte die Verwirrung. Um es kurz zu machen, tolles Teil, auch wenn Dex und die Iriserkennung noch ausbaufähig sind. Jedoch, und das wird wieder für Diskussionsstoff sorgen, würde ich aus den bekannten Android-Tabletgründen, nicht zum Tab S4 greifen.

Positiv:
– Lautsprecher
– Akkulaufzeit
– Display (Auch wenn’s heller sein könnte)
– Vibrationsmotor

Neutral:
– Dex Umfang

Negativ:
– Kein Fingerabdruckscanner und Iris zickt hin und wieder
– Preis
– ( Android Apps und Zukunft auf Tablets)


HTC U11 life Test Fazit nach 7 Tagen

Eine gute Woche habe ich nun mit dem HTC U11 life Android One Gerät zugebracht, Zeit für einen Testbericht. Ich sage es direkt vorweg, so richtig warm werde ich mit dem Gerät für 350 bis 380 Euro nicht. Ja es bietet etwas mehr an Features im Vergleich zu günstigeren Geräten und ja, Android- und Sicherheitsupdates wären mir durchaus auch einen Aufpreis wert, aber es gibt auch genügend Punkte weiterlesen

Anker USB-C 20000 PD und 13000 an Mac, Dell, Xiaomi ausprobiert

Zu Weihnachten komme ich endlich mal dazu bei diversen Familienangehörigen Ladegeräte zu verteilen, denn allzuoft vergesse ich passende Netzteile oder Kabel. Passend dazu hat mich Ankers neuste 20000mAh Powerbank mit PD und USB-C erreicht. Da trifft es sich gut, dass ich mich gerade erst selber mit einigen 13000er auch mit USB-C eingedeckt habe. Also, beide werden fix ausgepackt und die Frage, ob damit Smartphones oder Tablets geladen werden können, stellt sich eigentlich weiterlesen